LIFESTYLE

Die ArtNight- The Joy of Painting (in company)

 

Wer von euch kann sich an Bob Ross erinnern?

 

Dieser lebensfrohe amerikanische Fernsehmaler war der erste, an den ich dachte, als ich vom ArtNight-Konzept gehört habe.

Ich weiß nicht, WIE OFT ich nachts mit meinem Papa auf Bayern Alpha hängen geblieben bin, weil Bob Ross mit ein paar Spachteln und Farben geschafft hat, uns vor dem Fernseher zu fesseln. Pure Lebensfreude ausstrahlend hat er die tollsten Landschaften auf Leinwand gezaubert und uns das Gefühl vermittelt, dass das ganz einfach jeder zu Hause nachmachen kann.

In der Schule habe ich einen musisch-künstlerischen Zweig besucht, wo wir in Form verschiedener Kunstkurse Grundtechniken des Puppenbaus, der Glaskunst…Holzarbeiten…Steinbildhauerei und sogar Pantomime (Ja, Pantomime :D) spielerisch erlernt haben.

Als es auf das Abi zuging, dachte ich ich hätte keine Zeit mehr für so wenig „zielführende“ Kurse, habe die Klasse gewechselt, um neben Latein noch Französisch lernen zu können…was ich nach der Schule natürlich nie wieder gesprochen oder vermisst habe. Ich hatte den Spaß an der Kunst unter dem Leistungsdruck verloren und danach fast zehn Jahre keinen Pinsel oder Stift zum Malen mehr in die Hand genommen.

Als die Anfrage aus Berlin kam, an der ArtNight teilzunehmen, die kurz zuvor in der Gründershow „Die Höhle der Löwen“ vorgestellt worden war, war ich deshalb direkt total begeistert von der Idee:

Denn im Rahmen dieses Konzepts schwingt man unter Anleitung eines lokalen Künstlers zwischen Barhockern und Weingläsern/Kaffeetassen die Pinsel. Es wird völlig zwanglos in Gesellschaft gepinselt, gespachtelt, gesnackt und getrunken. Ganz nebenbei lernt man neue Leute kennen und trägt später sein ganz eigenes Kunstwerk unter dem Arm nach Hause.

Das Gute: Man braucht überhaupt nichts. Es wird alles gestellt: Von der Schürze über die Farben, Pinsel, Leinwand bis hin zum Ticket, an das man nicht einmal denken muss, da man mit der Anmeldung auf der Gästeliste steht.

 

Während man sich ein Käffchen oder Weinchen genehmigt, kann jeder seinen inneren Bob Ross erwecken.

Die Events finden in Restaurants und Bars in mittlerweile vielen deutschen Städten unter vielen kreativen Mottos statt. Die lokale Künstlerin oder der Künstler stehen dabei zur Seite, um einen zu loben (in Rasmus Fall) oder zu ermutigen (in meinem Fall :D) und sorgen dafür, dass man sich ausprobieren und vielleicht auch etwas Neues lernen kann.

Wenn Du jetzt neugierig geworden bist auf ein mal so ganz anderes Date, Geschenk oder extravagantes Wochenendprogramm, kannst Du direkt mal auf Artnight.com schauen, welche Events in deiner Stadt so angeboten werden und dann, wie könnte es anders sein, auch noch 6 Euro mit dem Rabattcode JULIRAZER sparen!

Trau Dich, denn ein kleiner Künstler steckt in jedem von uns 🙂

 

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