TRAVEL

City by the Bay, SAN FRANCISCO – What to do, What to skip

Ihr Lieben,

da uns schon so viele wegen des Roadtrips angeschrieben haben, habe wir uns entschieden die Einträge über Cali vorzuziehen und kurz und kompakt unsere Tipps und Stationen weiterzugeben! Ich weiß, viele von euch planen auch Südostasientrips, daher werden wir uns bemühen, die Einträge zu Vietnam asap zu Ende zu bringen 🙂 Aber nun zu San Francisco:

 San Francisco Streets

Anreise

Wir haben in SF in einem kleinen Air Bnb in Sunset Heights gewohnt und später bei unserem Freund Downtown in der Nähe des Financial Districts. Da man aber mit dem Mietwagen oder Uber schnell überall ist, kann man durchaus auch etwas weiter außerhalb wohnen, um die Urlaubskasse zu schonen! Wer noch ein bisschen mehr sparen möchte, kann in der Uber App auch Pool wählen, dann fährt man mit Mitfahrern,  geht superschnell und kostet wenig : )

 

Klima

Um unserem Marc Twain zitierenden Tourguide zu vertrauen: Der kälteste Winter, den er je erlebt habe, sei der Sommer in San Francisco gewesen. Außerdem sei das meistgekaufte Souvenir dort ein Hoodie. Das kann man sich auch gut vorstellen. Auch wenn wir mit dem Wetter Ende September super Glück hatten und September und Oktober als Sommer von SF gelten (20-25 Grad und Sonne), wurde es täglich zwischendurch richtig kalt, sodass wir immer froh waren, einen Pulli dabeizuhaben. Gerade im Sommer hüllt Carl, der berühmte Nebel mit eigenem Twitteraccount, die Stadt ein. Aufgrund der Mikroklimata kann der Temperaturunterschied in den Stadtteilen zudem extrem sein (hat vermutlich dazu beigetragen, dass wir uns im warmen Mission District so wohl gefühlt haben).

 To start: Dylans Famous Tour

https://www.dylanstours.com/tour/dylans-famous-tour/ (ca. 99 $ p.P.)

Nach dem Anreisetag haben wir uns auf Tipp unseres Freundes hin entschieden eine sechsstündige geführte Tour mitzumachen, um uns erst einmal einen Überblick zu verschaffen (und weil wir in den ersten drei Tagen auch noch keinen Mietwagen hatten).

Obwohl wir kein Fan von geführten Touren sind, war diese überraschend gut und unterhaltsam.

Während man in einem offenen Minivan mit 6-8 Personen viele Sehenswürdigkeiten abfährt, kann man entspannt schon einmal abchecken, wohin man vielleicht noch einmal in Ruhe zurückkehren will und erfährt nebenbei ein paar interessante Details über die Stadt sowie Insidertipps.

Ausgehend von Chinatown, fuhren wir mit dem Van über Nob Hill, den Financial District, South of Market (SoMa), Tenderloin, Hayes Valley, Mission, Castro, Haight Ashbury und Pacific Heights, um dann die Aussicht vom Fort Point auf die Golden Gate Bridge zu betrachten und anschließend auf der anderen Seite der Brücke einen entspannten Lunchstop in Sausalito einzulegen. Von dort aus ging es zur letzten Station: Den Mammutbäumen in Muir Woods.

Unser Resumé zu der Tour: Ideal für einen entspannten ersten Tag und erste Eindrücke von der Stadt ohne zu viel Lauferei.

  

Top 10  Sehenswürdigkeiten/To Do´s

 

1- Zur Golden Gate Bridge pilgern

Wusstet ihr, dass die Golden Gate Bridge die meist fotografierte Brücke der Welt ist? Das Wahrzeichen von SF ist unglaublich fotogen, ob im Nebel oder im Sonnenschein. Die für uns schönste Aussicht darauf war die vom…

  1. Battery Spencer Park (einmal über die Brücke Richtung Sausalito), Conzelman Rd, Sausalito, CA 94965

Außerdem hat man eine schöne Aussicht darauf vom:

  1. Fort Point (z.B. bei der Tour), Long Ave & Marine Dr, CA 94129
  2. Baker Beach, Gibson Rd CA 94129
  3. Kirby Cove Beach, 948 Fort Barry, Sausalito, CA 94965

2- Cable Car fahren

Mit 7 $ p.P. nicht gerade günstig, dennoch waren die nostalgischen Wagons für uns ein Muss!

Tipp: Nicht am Cable-Car-Turnaround einsteigen und am besten recht früh morgens oder abends einplanen, da man sonst gut über eine Stunde warten kann.

3- Mission District

In unserem Lieblingsviertel in San Francisco sind die lateinamerikanischen Einflüsse überall präsent. Hier findet man :

  • Hippe Cafés, Restaurants und Bars auf der Valencia und Mission Street

          à Die Rooftopbar „El Techo“ ist abends total atmosphärisch. Sowie die dazugehörige Bar „Lolita“.

          à Gute Tacos auch beiLa Tacqueria“

  • Plattenläden, Vintageboutiquen
  • Straßenkunst: die berühmten Mural Art Projekte findet man östlich der Mission Street, vorallem auf der Clarion und Balmy Alley sowie auf der 18 th Street östlich der Guerrero Street (Women´s Building)
  • Mission Dolores Park: Der für uns schönste Park gilt als Schmelztiegel der Kulturen, wo Familien nachmittags picknicken und Jugendliche abends den Ausblick auf Downtown genießen

Tipp: schräg gegenüber findet man die Bi-Rite Creamery, eine der besten Eisdielen von San Francisco!

4- Alamo Square, Painted Ladies

Ähnlich gemütlich und geeignet für ein Picknick wie der Dolores Park, ist der Park am Alamo Square. Von dort aus hat man eine gute Aussicht auf die berühmtesten viktorianischen Häuser San Franciscos. Die pastelligen Prachtstücke vermitteln ein richtiges San Francisco Feeling, sodass eigentlich nur noch die Tanner Familie im Bild fehlt (Wo sind die Full House Fans?!)

5- Haight Ashbury

Das ehemalige Hippie-Viertel ist viel kleiner als wir es uns vorgestellt hatten. Nur noch einige Läden mit Peacesymbolen erinnern an die Bewegung der Blumenkinder. Dennoch nett für einen kleinen Spaziergang

6- Lombard Street und California Street

Obwohl die Lombard Street als kurvigste Straße der Welt bekannt wurde, war dieser Stopp schnell abgehandelt und nicht wirklich spektakulär. Schöner fanden wir den Ausblick von verschiedenen Höhen der California Street, die San Franciscos Höhenunterschiede einfach bestens portraitiert.

 

7- Fishersman´s Wharf, Pier 39 & Marina District

Am Fisherman´s Wharf gibt es alles was das Touri-Herz (nicht) begehrt. Hafenflair, gähnende Seelöwen und überteuerte Fischrestaurants. Wie ihr merkt, dieser Touri-Magnet hat uns nicht so überzeugt. Dennoch würden wir, wenn man schon einmal da ist, diese Ecke einfach mit einer Fahrradtour abdecken:

Wir haben unsere Fahrräder vergünstigt über Dylans Tours ausgeliehen und sind von Pier 39 über den Embarcadero bis hin zu Crissy Fields, durch den Marina District, Fort Point und Baker Beach gefahren. Von dort aus ging es bei uns weiter in den Golden Gate Park.

8- Golden Gate Park

Da wir den Golden Gate Park am Ende unserer insgesamt fast 8-Stündigen Radtour eingeplant hatten, konnten wir diesen nicht mehr so wirklich genießen. Da der Park viel größer als der Central Park in NYC ist, sollte man vermutlich etwas mehr Zeit als nur zwei Stunden darin einplanen. Hier waren wir definitiv zu erschöpft von SF´s Hügeln!

9- Twin Peaks und die besten Viewpoints

Obwohl dieser Ort als einer der besten Viewpoints gilt, müssen wir sagen, dass die Aussicht vom Dolores Park recht ähnlich ist (Bild 2 und 3). Kann man, muss man aber nicht machen!

Was wir verpasst haben: Den Hügel von Corona Heights. Auch von dort soll man einen tollen Panorama Blick auf San Francisco und die Bay Area haben (eine bessere Kombination wären also vielleicht Dolores Park und Corona Heights gewesen).

 

10- Bei Mr. Holmes schlemmen

Last but not least: Was als kurzer Breakfast-Stop eingeplant war, wurde zum Erlebnis. Achtung, um hier zu frühstücken, müsst ihr früh aufstehen, denn alles ist schnell vergriffen und es kann sein, dass ihr um 10 Uhr gar nichts mehr bekommt. Es gibt hier zwei Schlangen: Eine für Cruffins, eine für den Rest, also nicht falsch anstellen und das Foto vor der berühmten Wand nicht vergessen:P

Unser Tipp: Das Churro- Croissant mit Dulce de Leche: FOODPORN! Wirklich.

Shoppingtipps

Am Union Square und in der Westfield Mall findet ihr die üblichen Verdächtigen wie Victoria Secret, American Eagle Outfitters, Urban Outfitters & co. Etwas Besonderes findet man eher in Haight Ashbury sowie in den kleinen Boutiquen des Mission (x-Generation, Ambiance, Wasteland).

 

Bester Burger

Den besten Burger unserer Reise hatten wir ganz simpel bei Super Duper Burger (unbedingt Garlic Fries bestellen), 2203 Chestnut Street

 

Was man noch hätte machen können/ sollen:

 

Castro besichtigen: Das trendige Viertel, das seit 1967 als Gay-Szene-Viertel galt, soll viele tolle Cafés, Restaurants und Clubs zu bieten haben. Es soll regenbogengestreifte Fußgängerübergänge geben und viele schön restaurierte viktorianische Gebäude.

 

Ein Baseball-Spiel anschauen: San Francisco liebt die Giants. Also falls ihr während eines Spiels in der Stadt seid, ist das sicher ein cooles Erlebnis : )

 

Wie lange sollte man in der Stadt bleiben?

Das ist immer eine schwierige Frage. Vor dem Urlaub haben wir wieder einmal total unterschiedliche Meinungen zu der Stadt gehört. Ausschlaggebend ist sicher oft, wie das Wetter zu der Zeit ist. Wir würden auf jedenfall mindestens vier, eher fünf Tage im Herbst empfehlen (wir haben 4 Tage plus einen halben Ankunftstag dort verbracht und nicht alles geschafft, was wir sehen wollten).

 

Aber: Überzeugt Euch selbst von der City by the Bay

 

Euer Rasmus, eure Juli

 

 

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4 Comments

  • Reply
    Nasi
    Oktober 30, 2017 at 7:19 am

    Toller Blogbeitrag. Macht richtig Lust auf diese Stadt. Auch die Fotos sind schön gewählt.
    Liebe Grüße Nasi

    • Reply
      JuliaRasmus
      Oktober 30, 2017 at 8:14 pm

      Vielen Dank Nasi! Das freut uns sehr, so soll es sein :))

      LG Juli & Rasmus

  • Reply
    Kate Rebel
    Oktober 30, 2017 at 2:07 pm

    Ich möchte den Buena Vista Park als guten Aussichtspunkt dazu fügen und generell Ducobe Triangle als meine most favorite gegend in San Francisco ever 🙂 Ok, bin ein bisschen befangen weil ich dort für eine Weile gewohnt habe, aber meiner Meinung nach findet man dort auch schönere Häuser als die Painted Ladies. Cable Cars finde ich ganz unnötig, aber musste natürlich auch mal damit fahren 😀
    Ansonsten toller Post, ich freue mich immer so arg, wenn ich was über San Francisco zu lesen bekomme – it never gets old <3 Favortie city ever!

    • Reply
      JuliaRasmus
      Oktober 30, 2017 at 8:16 pm

      Hey Kate!
      Ducobe sagt uns gar nichts, kommt auf die Liste für den nächsten Besuch:)) Vielen Dank!
      Das verstehen wir übrigens bestens, die Stadt ist echt ein Traum und so vielseitig…ein Glück einmal da wohnen zu können, wir kommen wieder <3

      LG Juli & Rasmus

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