TRAVEL

3 Nights (and Days) in Bangkok

Anreise:

Nach einem relativ entspannten 17-Stunden-Flug mit den Emirates und einem Zwischenstopp in Abu Dhabi, erreichten wir vier, unsere reizende Reisebegleitung, Peer & Laura, Rasmus & Ich, am Abend den Flughafen Suvarnabhumi im Südosten der Stadt (Nicht zu verwechseln mit dem Airport Don Mueang, im Norden der Stadt).

Vom Flughafen aus bestand die Möglichkeit den Skytrain oder ein offizielles Taxi zu nehmen. Wir entschieden uns für letzteres und kamen nach ca. 30 Minuten Fahrt in unserem ersten Hotel in Sukhumvit, in Nähe des Siam-Squares an. Nach dem Check-In ging es auch direkt zur ersten TukTuk-Fahrt, wobei uns natürlich passiert ist, wovor in den Reiseführern immer gewarnt wird…

 

Tuk Tuk

Total ausgelaugt von der Reise wollten wir nur noch etwas zu Abend essen, am liebsten natürlich schnell und günstig in einer der unzähligen Garküchen, auf die wir schon so gespannt waren. Selbiges sagten wir dann auch dem TukTuk-Fahrer, der natürlich DEN Geheimtipp für uns parat hatte und direkt losfuhr. Wir, beeindruckt von den ganzen Eindrücken und der pinken(!) und blinkenden Beleuchtung unseres Gefährts, achteten kein bisschen auf den Weg und da standen wir zehn Minuten später vor einem „exzellenten“ Seafood-Restaurant, das aussah, als hätte sich schon ziemlich lang niemand mehr dorthin verirrt. Laut Fahrer gab es zu dieser Zeit keinen Streetfood-Market, der noch Essen ausgab und kein Restaurant, in dem man um diese Uhrzeit noch sitzen könne (Is klar, sind wir in Bangkok oder im Emsland?).

Was wir bei der Müdigkeit gekonnt ignoriert hatten: Viele, wenn nicht alle TukTuk-Fahrer in Bangkok haben bestimmte Arrangements mit Restaurants, Bars, Touristenbüros usw., wo sie vor Ort Provision erhalten, sobald sie Touristen dort absetzen. Also: Wenn Ihr einen Tipp braucht, wo eine coole Bar oder ein nettes Restaurant ist, fragt jeden, aber nie (!) den TukTuk-Fahrer!

Das Ende vom Lied war, dass wir zu Fuß dann noch eine Art Studentenviertel mit Restaurants und Pubs fanden, wo auch um 22 Uhr noch die Hölle los war und wir, oh Wunder, noch etwas zu Essen bekamen, bevor wir dann einfach nur noch hundemüde ins Bett fielen.

 

 

Day 1

Ausgeschlafen und voller Erleichterung darüber, endlich richtig angekommen zu sein, frühstückten wir erst einmal in einem nahegelegenen Café.

Wie immer durch das Frühstück beflügelt (#breakielover) beschlossen wir den TukTuks von Bangkok noch einmal eine Chance zu geben und machten mit einem Fahrer eine Route aus, die uns für den ersten Tag nicht zu anstrengend erschien und mit ca. fünf Euro nicht groß die Überlegung wert war. Innerhalb von zwei oder drei Stunden fuhr der Fahrer uns vom „Lucky Buddha“, zum „Standing Buddha“ (Wat Intrawihan), zwei nicht so richtig spektakulären Tempeln, die dafür aber nicht so überlaufen waren…

 

Manakorn Maßschneiderei

 …bis hin zu einem Schneider, bei dem sich Rasmus gegen jegliche Vorsätze entschied, einen Anzug maßschneidern zu lassen. Als wir uns in die recht unscheinbare Schneiderei setzten, wollten Rasmus und ich dem diesmal doch sehr liebenswürdigen TukTuk-Fahrer lediglich einen Gefallen tun und die fünf Minuten absitzen, die wir im Laden verbringen mussten, damit er seine Provision in Form einer Ladung Sprit erhielt. Als wir dann aber einen Blick auf die Stoffe warfen und durch den Katalog mit den Skizzen blätterten, wurde relativ schnell klar, dass wir doch ein paar Minütchen länger in diesem Laden verbringen würden. Und so wurde Rasmus von dem wirklich netten „Designer“ beraten, der zum einen gutes Englisch sprach und zum anderen nicht so einen Druck ausübte, wie wir es schon von anderen Verkäufern gewohnt waren.

  

 

Khao San Road / Soi Rambuttri

Die nächste und bereits letzte Station der Tour war die berühmte Khao San Road, die ihrem Ruf bereits zur Mittagszeit alle Ehre machte. Backpackerhostels, Cafés, Massagestudios neben Garküchen und Ständen mit Skorpionen und diversen anderen Insekten: auf dieser Straße ist was los! Die Parallelstraße zur Khao San Road, die Soi Rambuttri war dagegen eine etwas ruhigere Alternative zum Schlendern, wo wir dann auch gleich in einem Touristenbüro einen Halbtages-Ausflug für den nächsten Tag buchten.

 

Restaurants und Rooftopbars in Bangkok

Madame Shawn und die Lebua Bar

Zum Abendessen fuhren wir dann zu viert durch das Sukhumvitviertel, wo wir uns dann für das Restaurant „Madame Shawn“ entschieden: ein hübsches und gemütliches Restaurant mit guten Currys. Nach dem Essen ging es dann mit großen Erwartungen in Richtung Lebua Hotel, dessen Skybar spätestens aus dem Film „Hangover“ bekannt geworden ist und uns mehrfach empfohlen worden war. Angekommen mussten wir ernüchtert feststellen, dass man ohne Tausende Euros für Champagner ausgeben zu wollen/können, keinen Fuß auf die Terasse der Champagnerbar setzen und auch keine Fotos von der selbigen schießen durfte. Zudem wurde man von höflich aber bestimmten Damen zur Hauptbar weitergeleitet, wo man u.A. den Hangover-Cocktail (für ca. 20 Euro) ohne Sitzgelegenheit genießen durfte. Unser Fazit: Vorallem in Anbetracht der Tatsache, dass es in Bangkok unzählige verschiedene schöne Skybars gibt, ist diese Bar unserer Meinung nach total überlaufen, sodass wir sie nicht wirklich empfehlen würden:)

Umso trauriger waren wir, diese hübschen Bars verpasst zu haben, die ich vorher bei Pinterest gefunden hatte. Vielleicht ist ja eine für Euch dabei:

  • Vertigo und Moonbar Rooftop @ Banyan Tree à 21 S Sathorn Rd
  • Octave Lounge & Bar im Marriott Hotel à 57 Sukhumvit Rd
  • Red Sky @ Centara Grand à 2 Soi Sukhumvit 57

 

Day 2

Maeklong Train Market

Am zweiten Tag ging es auch schon früh aus den Federn. Um sieben Uhr wurden wir von einem Minivan abgeholt, der uns zunächst zum Maeklong Train Market bringen sollte. Gegen halb neun kamen wir dort an und wurden durch eine Gasse geführt, bis wir uns auf inmitten eines auf den Schienen gelegenen Foodmarkets wiederfanden.

Müde von der kurzen Nacht, bestellten wir in einem Café Iced Americanos, um den Markt erst einmal im Sitzen auf uns wirken zu lassen. Um kurz vor neun brach dann jedoch Unruhe aus, der Cafébesitzer bat uns an den Rand des Marktes und stellte gerade noch die Klapptische rein, da ratterte an unseren Nasen bereits der bunte Zug vorbei.

Kurz darauf sortierten die Verkäuferinen unbeeindruckt ihre Lebensmittel wieder ein und wir schlenderten über den Markt.

 

Damnoen Saduak Floating Market

Die zweite Station des Ausflugs war der nahe gelegene Damnoen Saduak Floating Market. Ziemlich überlaufen und super touristisch hatte der Markt nicht ganz so viel Charme wie der Train Market. Nachdem wir aber kurz eine Runde durch die überdachte Halle rund um den Fluss gedreht hatten, stiegen wir zu viert in eine der Gondeln, die umringt von zig anderen an den Verkaufsständen verbeigeschifft wurden. Von Verkäufern mit Schlangen und exotischen Tieren auf dem Arm wurde man an die Stände herangezogen, nicht besonders romantisch das Ganze, aber trotzdem sehenswert. Später fuhr man noch eine Strecke lang durch eine etwas naturbelassenere Gegend, sodass die Bootstour dann doch insgesamt ganz nett war 🙂

 

Ausgefallene (Instagramtaugliche ) Cafés in Bangkok:

B-Story Café – Phayathai Rd, Thanon Phetchaburi

Bereits gegen Mittag waren wir wieder in Bangkok City, wo wir das B-Story Café besuchten. Während Rasmus seine neue Liebe für Bananen-Macadamiatarte entdeckte, hatte ich einen lebensverändernden Blueberry-Oreo-Cheesecake und einen Cappucino mit Bärenmilchschaumhaube. Sooo hatte ich mir die Hipster-Cafés vorgestellt!

Falls ihr noch etwas mehr Zeit in Bangkok habt, hatte ich noch weitere süße Cafés auf der Liste:

  • FIll in the blank  28/10 Sukhumvit 61Rd
  • Warm Wood Café  141 Soi Thonglor 10
  • Unicorn Café  Soi Sathorn 8
  • Nahim Café  Chinatown 78 Soi Nana
  • Audrey Café and bistro 136/3 Thonglor Soi 11

Nach dem „Mittagessen“ checkten wir dann in unser neues Hotel ein, das auf jeden Fall unser Favorit war: das SO Sofitel.

 

Chinatown

Nachdem wir eingecheckt hatten,  ging es für uns zwei dann nach Chinatown. Zwischen dampfenden Garküchen und bunten chinesischen Leuchtreklamen wurden wir vom Taxi auf der Yaowarat Road abgesetzt, bereit uns durchräuchern zu lassen und mit Bangkoks Leckereien vertraut zu machen 😉

 

 

MBK Center/ Siam Center- Shopping in Bangkok

Als Shoppingadressen wurden mir mehrfach MBK und Siam Center empfohlen, sodass wir auf dem Rückweg zum Hotel noch einmal durch beide Malls geschlendert sind.

Ich weiß nicht, ob es daran lag, dass wir müde waren, umgehauen haben mich aber beide nicht (vermutlich deshalb auch keine Fotos). Da hatte ich shoppingtechnisch mehr von Bangkok erwartet. Aber vielleicht beim zweiten Besuch:)

 

Day 3

Am letzten Morgen in Bangkok wurde erst einmal ausgeschlafen in den wohl weichsten Kissen, die es gibt!

Bevor wir dann vor dem Frühstück noch die Poollandschaft mit einer unglaublichen Aussicht ausnutzten.

Der super Eindruck des Hotels wurde auf jeden Fall vom perfekten Frühstück untermauert. Nicht nur der typische Pho- und Omelettestand war zu finden, sondern neben Waffeln, Brötchen und Croissants mein Highlight: Eine Superfood-Bar mit Raw Balls, Chiapudding, Birchermüsli und Co.!

 

Der Königspalast- The Grand Palace

Gut gelaunt, ging es dann in langer Hose (in allen Tempeln gibt es eine strikte Kleiderordnung!) aber ohne Reisepass endlich zu den Wats und mit ein bisschen Überredungskunst, ließen mich die Wächter glücklichweise auch so in die Tempelanlage. Also konnte es losgehen: Tempeltour bei 35 Grad im Schatten:D Während vorallem Rasmus mit der Hitze zu kämpfen hatte, konnte ich gar nicht fassen WIE schön dieser Palast ist. Aber seht selbst:

Nach 2 Stunden Schwitzerei und Fotoaction ging es dann zum …

 

Wat Pho

In Fünf Minuten gut zu Fuß erreichbar, lag der viel kleinere und weniger besuchte aber auch sehr schöne Tempel.

 

Chatuchak-Weekend-Market

Vom Wat Pho aus nahmen wir ein Taxi zum Wochenendmarkt, der mit 30-40 Min. Fahrtzeit nicht gerade nah, aber mehr als lohnenswert war. NOCH mehr Auswahl für die Foodlover, coole kleine Boutique- und Interior-Stände, ein Traum!

Hier kann man wirklich mindestens einen halben Tag einplanen und nicht zu wenig Geld mitnehmen, so viel gab es zu sehen. Nachdem wir ein paar Souvenirs geshoppt hatten,  mussten wir allerdings schon weiter und nahmen dieses Mal den Skytrain, ein viel zu selten von uns genutztes Fortbewegungsmittel. So günstig, klimatisiert und viel sauberer als erwartet! Angekommen im Hotel machten wir uns dann für die Weiterreise bereit, zufrieden und geschafft und vorallem verliebt in diese verrückte und einzigartige Stadt in der wir gut und gerne noch eine Woche mehr hätten verbringen wollen!

Was wir gern noch geschafft hätten:

  • Eine Bootsfahrt über den Chao Phraya River zum Wat Arun
  • Wat Saket, Temple of the Golden Mountain
  • Food Tour und/oder Cooking Class
  • Bootsfahrt auf dem See im Lumpini Park (hat mich an die Bootsfahrt im Central Park erinnert, die ich in einem Monat New York auch nie geschafft habe)

Ich hoffe es war für den ein oder anderen Hilfreiches dabei. Wenn ihr Tipps für unseren nächsten Trip nach Bangkok habt, lasst es uns gerne wissen und hinterlasst einen Kommentar!

Juli & Razer

 

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9 Comments

  • Reply
    Bianca
    Juli 17, 2017 at 8:10 am

    Hallo Julia & Rasmus,
    euer Blog ist wirklich sehr schön geworden. Die Bilder sprechen für sich 🙂
    Ich freue mich schon den nächsten Post.

    LG

    • Reply
      JuliaRasmus
      Juli 18, 2017 at 4:56 pm

      Hallo liebe Bianca!
      vielen Dank für die lieben Worte 🙂 Darüber haben wir uns sehr gefreut! Wir bemühen uns, dass der nächste (Kambodscha-)Post ganz zügig folgt!
      LG

  • Reply
    Diana/ Sunnybabe
    Juli 17, 2017 at 5:19 pm

    Hallo Ihr zwei Lieben, ein spannendes Abendteuer das Ihr da erleben durftet :)!
    Ich lese den Post seit gestern zum 3x, erst alleine, dann zusammen mit meinem Fabian (mit dem ich grad einen ähnlichen Blog aufziehe) und gerade schon wieder alleine. Ich denke das wird nicht der letzte Besuch auf eurem Blog sein. Eure Bilder sind mir total im Gedächtnis geblieben, weil sie so der Wahnsinn sind! Ich liebe die Natürlichkeit und wie authentisch Ihr die Reise rüber bringt.
    Es ist euer erster Blogpost und dieser ist schon fantastisch. Ich schreibe grade auch die ersten Einträge und hab es davor ja noch nie gemacht, dementsprechend weiß ich wie viel Arbeit und Korrektur allein hinter diesem Post stecken. Bitte macht immer weiter so, auch wenn der ein oder andere (der klein Blogger Leben führt) nicht gerade Zuspruch für den Blog findet. Ich bin total happy dass ich als Leserin an dieser Reise Teilhaben durfte. Das gesamte Design (Farben, Logo, Konzept) passt super zusammen, da haben sich die Monate Arbeit wirklich gelohnt. Good Job, die dicksten Umarmungen zu diesem Erfolg.

    • Reply
      JuliaRasmus
      Juli 18, 2017 at 5:00 pm

      Ahhhhh Diana, Du bist echt ein Goldstück ! Haben uns soooo gefreut deinen Kommentar zu lesen! Freut mich/uns richtig, dass dir das Design und der Blog gefallen! Jetzt ist der erste Schritt gemacht und wer weiß, wie sich das ganze entwickelt. Ein gemeinsames Projekt zu haben ist auf jeden Fall cool, wir freuen uns schon sehr auf euren Blog! Der kann nur großartig werden !:*

  • Reply
    Julia
    Juli 18, 2017 at 2:39 pm

    Hallo ihr zwei,
    ich freu mich riesig, dass ihr entschieden habt den Blog ins Leben zu rufen. Folge euch schon länger bei Instgram und bewundere immerzu eure schönen Fotos. Jetzt noch ausführlichere Geschichten dazuzuhören, macht es natürlich noch spannender 🙂
    Das Layout und die Farbgestaltung gefällt mir auch ausgesprochen gut.
    Euer About-us ist auch super sympatisch geschrieben, da nicht völlig abgehoben, sondern total bodenständig, weil ihr sozusagen selbst erkannt habt, dass es nunmal nicht der erste Travel-Blog ist, was aber ja gar nicht schlimm ist. Ihr macht es ja auch denk ich mal nicht primär um Kohle zu verdienen, sondern um des Blogs willen. Außerdem ist ja auch jeder Blog einzigartig. In VIetnam bspw. waren zwar schon viele – aber trotzdem hat ja jeder ganz eigene Erfahrungen gemacht und schreibt völlig unterschiedlich darüber!
    Mich würde noch interessieren, ob du mittelrweile fertig bist mit deinem Studium, Juli, und schon weißt, in welche Richtung es geht? Ich studiere nämlich auch im B.Sc. und bewerbe mich nun für Master-Plätze. Oder habt ihr tatsächlich vor, es mit dem Blog vielleicht etwas professioneller anzugehen? Wenn die Frage zu privat ist, kein Problem, dann einfach ignorieren 🙂
    Liebe Grüße, Julia

    • Reply
      JuliaRasmus
      Juli 18, 2017 at 5:27 pm

      Hallo liebe Julia!
      Es freut mich soo sehr, dass Du dir die Zeit genommen hast hier so einen süßen Kommentar zu hinterlassen.. Wir haben echt lange überlegt, ob das wirklich richtig ist und wir da so viel Zeit investieren wollen. Aber solche lieben Menschen wie du geben immer so viel zurück, da ist jede Minute Arbeit, die in den Blog gesteckt wird, es wert! :*

      Und zu meinem Studium: Ich hab das Studium jetzt quasi abgeschlossen, plane meine Masterarbeit nächsten Monat abzugeben und dann mache ich im Anschluss erst einmal noch ein Praktikum in einer Rechtspsychologischen Praxis, in der ich noch als studentische Hilfskraft arbeite, bevor ich dann hoffentlich berufsbegleitend die Weiterbildung zur Fachpsychologin für Rechtspsychologie (spezialisiert auf Familienrecht) mache. Der Plan ist also als Sachverständige im Familienrecht zu arbeiten und deswegen ist dieser Blog als unser Hobby/Ausgleich/Whatever gedacht 🙂 ! Ich wünsch dir auf jeden Fall ganz viel Glück mit dem Masterplatz! Die sind ja zum Glück leichter zu ergattern als die Plätze im Bachelor…das klappt schon:)
      Viele liebe Grüße,
      Julia

  • Reply
    Julia
    Juli 19, 2017 at 9:35 am

    Haha, danke auch für die süße Antwort 🙂 Das ist nämlich auch viel wert, wenn man als LeserIn das Gefühl vermittelt bekommt auch wichtig für den Blog zu sein. Ich lese sehr viele Blogs und hinterlasse häufig Kommentare (mit Fragen) und oft kommt dann gar nichts zurück, was dann sehr schade ist. Aber andererseits kann ich es auch verstehen, dass man nicht immer alles beantworten kann, geht ja auch viel Zeit drauf und ihr habt ja schließlich noch ein Privatleben 🙂
    Ach das ist ja ein krasser Zufall mit deinen Plänen, ich habe nämlich auch (zu 95%) vor in die Richtung zu gehen 😀 Allerdings eher Richtung Aussagepsychologie, finde das super spannend, schreib auch meine BA grad in dem Feld. Familienrecht fand ich auch sehr interessant (ich hatte ein Praktikum in beiden Bereichen gemacht), aber irgendwie auch recht zermürbend mit den beiden Parteien usw. Was machst du denn für einen Master, wahrscheinlich den „allgemeinen“ an der HHU? Überlege nämlich, ob es schlauer ist erst einmal einen klinischen o. allgemeinen Master zu machen um eine Basis zu schaffen und dann auch die Ausbildung zu machen oder gleich mit einem rechtspsychologischen Master einzusteigen. Aber momentan tendiere ich eher zu ersterem, weil ich halt auch noch nicht zu 100% weiß, ob ich in dem Bereich arbeiten will, ganz evtl. auch im klinischen Bereich. Hach, so wichtige Entscheidungen, die es zu treffen gilt 🙂 Und darf ich fragen, wie du das Studium mit dem ganzen Reisen verbindest? Arbeitest du dann von unterwegs? Oder legst du die Klausuren entsprechend drumherum? Find das nämlich gar nicht soo leicht im Studium, bei uns sind die Klausuren oft am Ende der Semesterferien, sodass wir in den Ferien lernen müssen (wenn man nicht grad die Klausur schieben will, was ich eher ungern mache).
    Wie gesagt, wenn die Fragen zu privat sind, ist das völlig ok, kannst sonst auch gern an meine Email-Adresse antworten 🙂
    Und danke, ich bin da auch ganz guter Dinge, habe mich jetzt einfach bei ganz vielen Unis beworben, irgendwo wirds klappen. Vermute eher, dass ich mehrere Zusagen bekomme und mich dann nicht entscheiden kann haha.
    Liebe Grüße, Julia

  • Reply
    JuliaRasmus
    Juli 20, 2017 at 8:22 am

    Ist doch klar 🙂 Bei Instagram kann ich das verstehen, dass viele das nicht schaffen.. ich kann auch nicht täglich auf alles antworten, aber ich bemühe mich immer und hier habe ich ja auch einen guten Überblick was passiert :))

    Ach cool! Kenne bisher echt nicht so viele aus dem Studium die überhaupt in die Rechtspsychologie gehen. Aussagepsychologie finde ich auch super interessant. Das stelle ich mir aber insgesamt noch viel belastender vor, weil man da ja manchmal quasi gegen die Leute arbeitet, die zu einem kommen..beim Familienrecht finde ich halt schön, dass man bemüht ist die bestmögliche Lösung für die Familie zu finden.. aber wer weiß wohin es uns noch treibt! Ja genau, ich habe jetzt dann bald einen allgemeinen Master, um mich noch nicht zu sehr einzuschränken für später, falls man doch noch etwas anderes oder parallel etwas dazu machen möchte:)
    Da gibt es verschiedene Ansichten zu, was besser ist..manche sagen es sei Zeitverschwendung erst den allg. Master zu machen und dann noch eine Ausbildung. Ich finde halt gut, dass die Ausbildung berufsbegleitend möglich ist und man direkt Praxisbezug hat.. der Master war so furchtbar schnell vorbei, ich weiß gar nicht wie man da für den Beruf genug mitnehmen soll. Aber das kann ich natürlich auch gar nicht beurteilen jetzt 🙂 Ist einfach mein Bauchgefühl gewesen..
    Zum Reisen: Ich muss sagen, dass ich mein ganzes Studium echt superviel gearbeitet habe. Ich habe nicht nur im Homeoffice für die Praxis gearbeitet, sondern auch ziemlich viel in der Gastro um das ganze erstmal zu finanzieren. Gereist bin ich meist einfach nach dem Klausurenblock direkt…und habe die Klausuren eigtl immer auf 1. und 2. Termin aufgeteilt, um mehr Zeit zu haben zum lernen..Dadurch war dann manchmal zwischen den Klausurblöcken auch Platz für ein bisschen Urlaub 🙂 Ansonsten ist im Master auch alles viel freier…und die Zeit fliegt. Jetzt ists schon wieder 2 Jahre her und alles ist vorbei. Ich wünsche dir auf jedenfall weiterhin ganz viel Erfolg !:*
    Liebe Grüße, Juli

    • Reply
      Julia
      Juli 22, 2017 at 5:27 pm

      Hey Juli,
      danke für deine ausführliche Antwort! Das hat mich jetzt auf jeden Fall noch mal darin bestärkt, erst mal einen „normalen“ Master zu machen. Ich kann mir nämlich auch nicht vorstellen einen rechtspsychologischen zu machen und „that’s it“. Dann lieber berufsbegleitend mit anderen zusammen, die im selben Boot sitzen.
      Ahja verstehe, so versuche ich das im Grunde auch, hat nur leider nicht immer geklappt. Im Master will ich mir aber mehr Mühe geben Zeiten für Reisen einzuplanen, zur Not studiere ich etwas länger als 2 Jahre, weil ich einfach noch so viele Pläne habe, was ich alles sehen möchte 🙂
      Vielen Dank, ich wünsche dir auch alles Gute und viel Erfolg bei deinen spannenden Plänen! Darf ich dich evtl irgendwann nochmal anschreiben, wenn ich Fragen zu der Ausbildung usw. habe? Das wäre echt super toll, ich kenne nämlich auch quasi niemanden, der diese macht bzw. noch machen will. Scheint wohl nicht sooo beliebt zu sein der Bereich.
      Liebe Grüße und euch noch ein schönes Wochenende, Julia

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