TRAVEL

Bali in 3 Wochen

Warum wir fast nicht nach Bali geflogen wären!

Die Reise nach Bali war 2014 unsere erste gemeinsame Fernreise, die in uns erst richtig die Reiselust entfacht hat. So viele gute Erinnerungen und Abenteuer verbinden wir mit dieser Insel. Und trotzdem war die Entscheidung dieses Jahr nicht einfach, ob wir wieder dorthin fliegen wollen.

Es sprechen mittlerweile so viele gute Gründe dagegen nach Bali zu fliegen. 

Abgesehen von den Panik-Nachrichten um den „Supervulkan“ Agung in diesem Jahr, ist Bali seit Jahren ein gehypter Tourismusmagnet, den eine denkbar dramatische Umweltproblematik umgibt.

Zu dem Thema möchte ich nicht lange ausholen (auch weil ich mich da nicht sachkundig genug fühle und wir sicher auch nicht die Öko-Vorbild-Touris sind), es aber auch nicht völlig ignorieren. Auf vielen Instagram-Kanälen und Reiseblogs sieht man nur die schönen Seiten von Bali. Dann schlägt man die Zeitung auf und wird konfrontiert mit Artikeln über eine Insel, die den Abfallnotstand ausruft.

Wenn man nach Bali reist, muss man sich darüber im Klaren sein, dass man mittlerweile einer von vielen Massentouristen ist. Je nach Reisezeit und Ort, ist das manchmal nicht präsent, dennoch ist man einer von vielen, der die ökologische Situation weiter verschlimmert. Wie soll es auch anders sein? Während es auf Bali regelmäßig mehr Touristen als Einheimische gibt, hat sich an der Infrastruktur kaum etwas getan. Das Grundwasser ist auf Tiefstände gesunken, es gibt immer noch wenige Programme für geregelte Müllentsorgung und mit jedem Tourist entsteht mehr Plastik, wird mehr Wasser verbraucht.

Hand aufs Herz, wie sehen die Strände wirklich aus? Regenzeit = Abfallsaison

Das wurden wir sehr oft gefragt. Wir müssen tatsächlich sagen, dass wir dieses Mal keinen einzigen vermüllten Strand gesehen haben! Im Jahr 2014 haben wir täglich beobachten müssen, wie der Müll vor den Haustüren verbrannt wurde, was uns dieses Mal nicht aufgefallen ist (was natürlich nicht heißt, dass es nicht passiert). Am schlimmsten soll der Zustand der Strände während der jährlichen Regenzeit sein, wenn die Winde und die Meeresströmungen alles Mögliche an Müll an die Küste befördern.

Mittlerweile gibt es viele private Initiativen, die nicht nur Recycling betreiben, sondern auch Aufklärungsarbeit leisten und Müllsammeltouren planen. (u.a. Eco Bali, Project Clean Uluwatu, Peduli Alam, Gili Eco Trust, Trash Heroes, Bye Bye Plastic Bags). Es gibt mittlerweile sogar Schnorchel- und Stand-Up-Paddle-Touren, bei denen man Müll aus dem Meer sammelt.

Natürlich ist damit nicht wieder alles Friede-Freude-Eierkuchen und es gehört sicher Einiges mehr dazu als Glasstrohhalme, wiederverwendbare Trinkflaschen und mitgebrachte Jutebeutel, um diesen schönen Fleck Erde zu retten. Trotzdem kann man an diesen kleinen Details schon einen Unterschied am wachsenden Bewusstsein für dieses Problem erkennen, was uns doch ein bisschen Hoffnung gemacht hat.

 

Warum wir uns (trotzdem) wieder für Bali entschieden haben

Ob man sich eine Auszeit gönnen, Yoga lernen und ganz bei sich sein möchte, jeden Tag durch andere einzigartige Landschaften hiken, surfen und schnorcheln will, BALI KANN ALLES!

Auf Bali ist irgendwie alles so leicht. Man kann sich einfach treiben lassen und kommt, unserer Erfahrung nach, super ohne Vorgebuchtes aus.

Irgendwo zwischen Yogi-Surfer-Spirit, der traditionell balinesischen Kultur und den meist unglaublich hilfsbereiten und herzigen Einheimischen kann man (wenn man nicht zu beschäftigt ist seine persönliche Bucketlist abzuarbeiten) schneller als irgendwo anders auf der Welt den Ballast, den man aus dem Alltag mitgebracht hat, vergessen. Außerdem gibt es arschgeiles Essen, aber das habt ihr vermutlich bereits zu Genüge von uns gehört /gesehen.

 

Bali Map mit unseren groben Stationen

CANGGU › ULUWATU (JIMBARAN) › NUSA PENIDA › UBUD › BEDUGUL › MUNDUK › (JIMBARAN) › SEMINYAK

 

3 Wochen-Route und Stationen

Im Folgenden haben wir euch eine grobe 3 Wochen-Route mit Stationen und Tipps für eine tolle Zeit auf Bali zusammengestellt.

 

CANGGU: 4 Tage


Canggu ist für uns perfekt um anzukommen: Hier findet ihr viele entspannte Surfer, Digital Nomads und die Studenten-Fraktion, ohne dass der Ort so touristisch und laut ist wie z.B. Kuta oder Seminyak. Es gibt unglaublich viele tolle Cafés und Shops und ein reges Nachtleben.

Ankunft: Angekommen am Flughafen Denpasar, seid ihr mit dem Taxi in 45 Min (bei ruhigem Verkehr) in Canggu (Nicht von den vielen Taxifahrern verunsichern lassen! Geht durch das große Tor, wo sich die offizielle Taxistation mit festen Preisen befindet).

 

Unterkünfte: Großes Angebot an Air Bnbs, Bungalowanlagen u. Homestays

  • z.B. Beyond Bungalows (mittl. Preissegment., ggü. habt ihr das Samadi Bali Yogastudio und die Straße herunter fußläufig die ersten süßen Cafes wie das Copenhagen, ohne die Lautstärke mitten im Zentrum)

 

Aktivitäten:

  • Roller ausleihen und Ort erkunden (haben wir überall, bestes Transportmittel. Bitte Helm tragen, in Canggu sehen alle besonders lädiert aus!)

  • Über den Love Anchor Markt im Zentrum bummeln (Bikinis, Schmuck, Korbtaschen u.v.m.)
  • Am schwarzen Echo Beach spazieren und Surfer beobachten (Hier sind die Strände sehr weitläufig, nicht paradiesisch, also hier keine Traumstrände erwarten)
  • Massage im „Therapy“ genießen

 

Lieblings- Foodspots:

  • Brekkie/ Lunch/Bowls: The Shady Shack, Café Organic, Motion Café, Balibola, The Loft, The Peloton Supershop, Betelnut Café
  • Local Food: Warung Dandelion (Super für ein romantisches Dinner zwischen Raucherstäbchen und hoppelnden Kaninchen, irgendwie magisch und oben offen für den Himmelblick), Warung BU MI (sehr günstig und lecker, direkt im Zentrum)

 

Sunsetspots & Nightlife

  • Zum Sonnenuntergang ins La Brisa oder The Lawn (nicht zu knapp kommen, die guten Plätze sind überall beliebt)
  • Peekaboo für Cocktails und Oldschool Hip Hop
  • Live Musik und Skater im Pretty Poison (Dienstags o. Donnerstags)
  • Montags soll es die beste Pizza & Radau im Luigis geben (von einer Italienerin empfohlen!)
  • Zwischendurch kann man ins Old Mans, an bestimmten Tagen ist etw. im Deus los (Ist aber eher studentisch und vllt. eher etwas für Gruppen)

 

ULUWATU UND JIMBARAN (4-6 Tage)


Die Bukit war auf der Reise unsere Lieblingsstation. Die Kliffs erinnern ein bisschen an die Algarve und die Sonnenuntergänge hier sind unvergesslich! Hier ist der Vibe nochmal ein bisschen entspannter, es gibt weniger Touristen. Hier kann man super surfen lernen und jeden Tag neue schöne Strände anfahren, die oft mit kleinen Hikes verbunden sind.

 

Anfahrt:

  • Uluwatu ist ca. 1,5-2 Std mit dem Taxi entfernt von Canggu
  • Von Uluwatu nach Jimbaran seid ihr ca. 30 Min- 1 Std unterwegs

 

Unterkunft:

Wenn ihr vorher wisst, wann ihr hier sein werdet, kann es hier tatsächlich sinnvoll sein vorzubuchen, denn gerade um Bingin Beach herum gab es zu unserer Zeit weniger Unterkünfte. Wenn man flexibel bleiben will, ist das aber auch kein Problem, man kommt immer irgendwo unter.

Was sich auch hier nicht lohnt: Resorts (Vor vier Jahren waren wir 2 Tage im bekannten Ayana Resort. Dort ist man dann halt irgendwie total ab von allem. Jetzt im Vergleich haben wir in unserem ranzigen Bungalow direkt am Bingin Beach die viel coolere Zeit gehabt und das Geld viel besser investiert!)

Schöne Unterkünfte sind aber z.B. :

  • The Sun und Surf Stay Bingin
  • The Gravity Hotel

 

Aktivitäten:

  • Surfen lernen am Bingin Beach und in einem der Cafés am Hang die entspannte Atmosphäre genießen (Kellys Warung z.B.)
  • In einem der vielen Surfshops zum Frühstücken/auf nen Kaffee einkehren und Souvenirs shoppen: Drifters Café (Tolle Kleider, Bikinis, Schmuck), The Find Bali (das bekannte Goldbesteck für eure Smoothiebowls zu Hause, süße Muschel-Interiorstücke)
  • Die vielen Strände erkunden:

Ausflug zum Nyang Nyang Beach & Karang Boma Cliff (mit 20-30 Min. Wanderung verbunden, zum Schwimmen weniger geeignet, aber schön  um am Strand zu entspannen und allein zu sein)

Thomas Beach

Green Bowl Beach (hier Gezeiten beachten)

Uluwatu Beach & Padang Padang sind beide eher klein ( kommt früh am Morgen)

Jimbaran Beach für einen Spaziergang am Abend & ein Seafood-Dinner

 

Lieblings-Foodspots:

Bukit Café (von Brekkie bis Dinner, alles unglaublich gut), Cashew tree (BESTE Raw Desserts & Healthy Bowls), Suka Espresso (Tacos & Tunasteak, zu gut), La Baracca (Burrata & Pizza!), Sea Food BBQ (Menega Café oder Lias Café)

 

Sunsetspots & Nightlife:

  • Abends ins Single Fin oder umliegende Cafés, um den Surfern beim Sunset Surf zuzusehen und den Ausblick von den Klippen auf den indischen Ozean zu genießen (Sonntags und Mittwochs gibt es eine Party im Single Fin mit Live Musik und elektronischer Musik)
  • Donnerstags gibt es Livemusik & elektronische Musik im Cashew Tree
  • Auch in Jimbaran habt ihr viele Sundowner-Bars mit Livemusik direkt am Strand

 

Nusa Ceningan & Penida (4-5 Tage)


Beide Inseln haben uns unglaublich gut gefallen. Während Ceningan klein, wunderschön und super entspannt zu erkunden ist, ist Penida größer, voller Möglichkeiten und sensationell schöner Landschaften. Wenn man sich zwischen den Gili Inseln und den Nusas entscheiden muss: definitiv die Nusas wählen. Die Inseln sind viel weniger bereist (abgesehen von Lembongan) und bieten einem so viel mehr (außerdem gibt es da auch keine fiesen Pferdekutschen wie auf Gili T).

Anreise und Fortbewegung:

  • Über Sanur erreicht ihr Nusa Lembongan in ca. 40 Min. mit dem Speedboat
  • Von dort seid ihr schnell mit dem Taxi an der Yellow Bridge, die Nusa Ceningan und Lembongan verbindet (Hier könnt ihr nur mit dem Roller nach Ceningan)
  • Auf Ceningan kommt ihr super mit dem Roller herum, ihr könnt aber auch alles zu Fuß machen

 

Nusa Ceningan

Unterkunft:

Alles sehr nah beeinander, kann man kaum etwas falsch machen:

z.B. Kubu 211 (Süße Bungalowanlage mit Hängematten, direkt am Strand), Le Pirate (Minihütten mit Beachclub dran)

 

Aktivitäten:

  • Inseltour ohne Weiteres an einem Tag möglich mit dem Roller:
  • Blue Lagoon, Mahana Point, Secret Beach und La Baia Beachhouse (auf dem Weg gibts das süße Dungki Bendega Restaurant, wo man gut einen Smoothie-/ eine Bowl bekommen kann)
  • Schnorchel- oder Tauchausflug: Manta Bay, Buddha-Skulpturen, The Wall
  • Einfach mal in der Hängematte bleiben und Margaritas schlürfen/ Tacos essen im The Sand

 

Lieblings-Foodspots:

  • The Sand, Le Pirate, Seabreeze, Next Level Café (Ihr werdet abends aber bei der Größe der Insel schon sehen, wo noch etwas los ist)
  • Wenn es zu ruhig ist, man Abwechslung möchte: nach Lembongan in 15 Min ⇒ Thaifood bei Thai Pantry und The Deck Bar für Drinks/Dinner

 

Nusa Penida

Anfahrt und Fortbewegung:

  • Von Ceningan nach Penida kommt ihr am besten mit einem kleinen Privatboot vom Mushroom Bay (könnt ihr dort spontan z.B. am Vorabend ausmachen)
  • Auf Penida können wir nur wirklich guten Fahrern den Roller empfehlen, da die Straßen wirklich gefährlich sind und wir selbst Unfälle beobachtet haben. Familien z.B. kann ich nur ans Herz legen einen privaten Fahrer zu organisieren, auch einfach, weil die Entfernungen hier viel größer sind (Gruppentouren kommen meist zu den gleichen Uhrzeiten an die Spots, weshalb wir davon auch abraten würden)
  • Hier hatten wir zum ersten Mal Probleme mit dem Internet, also besser vorab Offline-Karten laden, um ohne Probleme zurückzufinden
  • Auch gut vorher zu wissen: Feste Schuhe sind echt hilfreich auf Penida, weil die Wege und „Treppen“ teilweise echt tricky sind

 

Unterkunft:

  • Penida ist etwas teurer und hat weniger Auswahl, hier kann man schon ein paar Tage eher schauen, um z.B. in den „La Roja Bungalows“ unterzukommen

 

Aktivitäten:

  • Peguyangan-Wasserfall: Über eine blaue Treppe geht’s an Klippen herunter zu einem eigentlich winzigen Wasserfall, neben dem es einen kleinen Naturpool und eine heilige Quelle gibt. Der Weg ist hier das Spektakuläre. Die Farben und die Aussicht sind unser absolutes Penida-Highlight gewesen (Wir haben von oben sogar Mantas gesehen)
  • Banah Cliff Point
  • Kelingking Beach (sehr früh morgens oder später am Abend, um 10 Uhr ist landunter) ⇒ Der Weg hinunter lohnt sehr ist aber unglaublich gefährlich, weshalb wir den Weg Familien nicht empfehlen können (wenn ihr absteigt, denkt an Wasser und Snacks: Unten kostet ein Wasser 10 Euro 🙂 )
  • Angels Billabong und Broken Beach (natürlicher Infinity Pool)
  • Atuh Beach
  • Rumah Pohon Baumhaus mit Blick auf Diamond Beach , Thousand Islands Viewpoint
  • Sonnenuntergang am Crystal Bay verbringen (bekannte Palmenstraße auf dem Weg dorthin)
  • Suwehan Beach

 

Lieblings-Foodspots:

  • Die Auswahl ist hier vergleichsweise begrenzt. Einen schönen Meerblick & ganz gutes local food hatte das Ogix Warung

 

UBUD , Bedugul und Munduk   (3-4 Tage)


Nirgendwo haben wir die Veränderung der Insel deutlicher gespürt als in Ubud. Auch hier gibt es mittlerweile Restaurant an Restaurant und unzählige Shops. Man steht gut und gerne mal 1 Std. im Zentrum in einem Meer von Rollern. Die ursprüngliche Atmosphäre spürt man im Zentrum leider gar nicht mehr, trotzdem hat man so viele Möglichkeiten, etwas zu erleben, dass wir den Stop auf jeden Fall empfehlen!

 

Anfahrt:

  • 1,5-2 Std von Jimbaran oder Uluwatu mit dem Taxi

 

Unterkünfte

  • Ubud-Zentrum ist unglaublich touristisch geworden
  • Ein bisschen ursprüngliche Atmosphäre habt ihr noch in Homestays/Bungalowanlagen außerhalb, mit Blick auf Reisfelder o. Dschungel ⇒ z.B. Jannata Resort für ein besonderes Erlebnis (Infinity Pool mit Dschungelblick& Floating Breakfast, Yogasessions, Blumenbad, Toller Spabereich & Honeymoon-Dinner)

 

Aktivitäten:

  • Spa-day im Hotel oder im Yoga Barn (Hier gibt’s  am Freitag den Ecstatic Dance in einer Art Baumhaus, den wir leider leider verpasst haben, soll ein einzigartiges Erlebnis sein, wo man aber zwei Std. vorher da sein sollte)
  • Ein Nachmittag im Jungle Fish (Dayclub mit Infinity Pool)
  • Einen Kochkurs besuchen (beispielsweise für Raw Desserts bei Sayuri Healing Food. Hier solltet ihr aber vor der Planung die Daten checken, da sie nicht regelmäßig stattfinden)
  • Ein Spaziergang über den Ubud traditional market für Souvenirs
  • Ein Besuch im Monkey Forest (mich kriegen da nach meinem Affenbiss vor 4 Jahren keine 10 Pferde mehr hin, aber ist natürlich sonst ein cooles Erlebnis)
  • Tempel besichtigen: z.B. Pura Titra Empul
  • Tagesausflug nach Bedugul und Munduk mit ggf. einer Übernachtung in Munduk ⇒ Jatiwiluh Reisterassen, Pura Ulun Danu am Ufer des Bratan Sees, Sekumpul und umliegende Wasserfälle (Dauert 3-4 Std., guter Hike, Pulli und lange Hose aber auch Bikini einpacken)
  • Wasserfall-Tour (am besten mit Roller oder privatem Fahrer ganz früh statt geführter Tour): Tukad Cepung / Kanto Lampo, Tibumana und Tenenungan Wasserfall in der Nähe
  • Sunrise-Ausflug zum Mount Batur o. Kintamani (Lasst euch nicht zur Kaffeefarm bringen, wo man den Kopi Luwak Kaffee probieren soll. Die kleinen Schleichkatzen sitzen wohl ihr ganzes Leben in Käfigen, damit dann aus ihrem Kot der teuerste Kaffee der Welt hergestellt werden kann)
  • Was ihr euch auch sparen solltet: Tegalalang Reisterassen (mittlerweile so verbaut mit Cafés und Schaukeln, dass es echt traurig ist)

 

Lieblings-Foodspots:

Sayuri Healing Food für Bowls und Raw Desserts, Bali Buda (schön ruhig, etwas abseits)

Local Food: Melting Wok (Curry essen und unbedingt Tisch reservieren), Warung Biah Biah (Wartezeit einplanen), Warung Ibu Rai (war schon früher einer der ersten Läden und ist noch schöner geworden)

 

Seminyak (2-3 Tage)


Vorab: Seminyak ist und war nicht schön. Es ist touristisch und die Strände sind nichts Besonderes. Es gibt dort aber fancy Foodspots, tolle und günstige Unterkünfte, in denen man nach den ganzen Eindrücken mal entspannt am Pool die Füße hochlegen kann, und gute Shoppingmöglichkeiten für letzte Mitbringsel.

 

Anfahrt:

  • Von Lembongan ein Speedboat nach Sanur (von Penida z.B. dann morgens ab 6/7 ein privates Boot am Anleger, um das erste Boot nach Sanur zu bekommen), von Sanur dauert es 40 Min- 1 Std nach Seminyak
  • Von Seminyak zum Flughafen Denpasar sind es am Ende nur 20-30 Minuten mit dem Taxi, also völlig entspannt als letzte Station

 

Unterkunft:

  • Es gibt hier besonders viele Hotelbunker aber eben auch sehr individuelle tolle Unterkünfte, z.B. die Baby Melon Villa (total schöne und ruhig gelegene boho-chic Villa mit eigenem Pool und dennoch zentraler Lage)

 

Aktivitäten:

  • Bummeln über die Jalan Kayu Aya: Auguste, Wanderlust u.v. Interior-Shops, Bali Radiance oder Bali Buda für die typischen Raumdüfte und Öle
  • Wer noch ein bisschen Action braucht: Mrs. Sippy Beachclub (mit 7 Meter Brett) oder Potato Head Beach Club
  • Im La Laguna letzte Sonnenuntergänge aufsaugen (super schöne Location mit Filmnächten, Essen nicht ganz so überzeugt)
  • Einen entspannten Abend bei La Plancha auf bunten Sitzsäcken und bunter Beleuchtung verbringen
  • Clubbing im La Favela

 

Lieblings-Foodspots:

  • Sea Circus ⇒ Unsere favorite bowls überhaupt waren die Dragon und Hippie Lane Bowl
  • Coffee Cartel Bali (Pink Banana pancakes mit Kokosnusssauce probieren!)
  • Kynd café (hat ausgebaut, verliert ein bisschen an Charme durch Warteliste und 90% Foodblogger-Publikum, trotzdem lecker!)
  • Motel Mexicola: Sehr gutes mexikanisches Essen in einzigartiger Location!

 

 

Reisezeit und was ihr beim Packen nicht vergessen dürft:

  • Die Reisezeit soll klimatechnisch zwischen Mai und Oktober am besten sein. Wir waren einmal im Juni und einmal im September da, im September war das Wetter für uns jedenfalls diesmal perfekt!
  • Was ich gerne früher besorgt hätte: Utama Spice oder Begone bug gegen Moskito/Mücken. Erhaltet ihr in den Apotheken oder Surfershops. Damit am besten direkt eindecken und anderen Kram von zu Hause dort lassen 😉

 

Wir hoffen ihr werdet Bali genauso verfallen wie wir 🙂

Juli & Razer

 

 

 

 

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8 Comments

  • Reply
    Thomas
    November 11, 2018 at 11:50 am

    Vielen Dank für eure tollen tipps – dass Ihr die Umweltproblematik nicht ignoriert finde ich super … Bali kann allenfalls Bali bleiben, wenn jeder – so wie Ihr – ehrlich und mit offenen Augen durch diese wunderschönen Länder reist. Euer informativer blog wird uns bei der Planung unserer Balireise eine tolle Inspiration sein. Freuen uns darauf bald wieder von Euch zu lesen …

    Lieber Gruss
    Thomas

    • Reply
      JuliaRasmus
      November 11, 2018 at 7:11 pm

      Sehr gerne Thomas 🙂 Es freut uns sehr, wenn etwas für dich/ euch dabei war !
      Ganz liebe Grüße,
      Rasmus& Julia

  • Reply
    Lena
    November 11, 2018 at 11:57 am

    Hallo ihr beiden! Vielen Dank für den coolen Beitrag!!! Ich bin total begeistert! Ich kann es kaum erwarten eure Tipps zu testen und Bali selbst kennenzulernen!!

    LG
    Lena

    • Reply
      JuliaRasmus
      November 11, 2018 at 7:15 pm

      Bali wird dir gefallen, da bin ich mir sicher! :))

  • Reply
    Cindy
    November 11, 2018 at 1:05 pm

    Die perfekte Beschäftigung für einen Sonntag! Der Beitrag ist super geworden Juli 😍Ich bin kurz davor nächsten Sommer auch eine Backpacking Tour – bevorzugt in Bali – zu starten und bin jetzt umso mehr begeistert von den tollen Tipps! Ps. Ich bin außerdem beeindruckt wie ihr es schafft neben euren Jobs so ein super Content zu liefern 👌🏻❤

    • Reply
      JuliaRasmus
      November 11, 2018 at 7:14 pm

      Freut uns so sehr, dass der Beitrag dir gefällt! Bali ist echt perfekt für eine Backpacking Tour..wie gesagt, man muss sich um kaum etwas beim Reisen sorgen und kaum etwas mitbringen und kommt mit so viel mehr zurück 🙂

      Lieeeben Dank für deine netten Worte, das bedeutet uns ganz ganz viel!
      Rasmus & Julia

  • Reply
    Bibi
    November 15, 2018 at 2:37 pm

    Der Beitrag über Bail ist wirklich schön zu lesen und sehr hilfreich. Mein Freund und ich planen für das nächste Jahr eine kleine Rundreise auf Bali und freuen uns jetzt Land & Leute kennen zu lernen. Die Tipps sind notiert 🙂 Ich bin schon gespannt wo es euch als nächstes hin verschlägt.

    • Reply
      JuliaRasmus
      November 15, 2018 at 2:51 pm

      Hey Bibi!
      Vielen lieben Dank für die lieben Worte, das freut mich total zu lesen!
      Und ich/wir wünschen euch jetzt schon einmal eine schöne Zeit:)) Bali ist toll!

      Alles Liebe,
      Julia

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